Choreografisches Werk

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Grundlage für die experimentellen Bühnenwerke "Abstrakte Tänze 1,2 und 3" und "Freiraum" von Mihkail Honesseau bilden die frühen Ideen Oskar Schlemmers (Bühne am Bauhaus / Triadisches Ballett) und die Thesen "Punkt, Linie Fläche" von Wassily Kandinsky.

So waren beispielsweise die ersten Projekte des Zyklus Abstrakte Tänze "body & geometry" und "construction zone 3" ein Experiment mit der Horizontalen in Verbindung mit geometrischen Formen. Honesseau setzt sich in seiner Arbeit direkt mit dem Bühnenraum und dessen Wirkung auf die Figuren auseinander.

Die Stücke Mihkail Honesseaus sind nicht narrativ, er transformiert und abstrahiert die Bewegungssprache weitestgehend, so dass er sich dem Betrachter in einer reinen Bildersprache offenbart, die für jeden auf unterschiedliche Art und Weise interpretierbar ist.

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"trace element 5" stellt das Spannungsverhältnis zwischen Masse und Individualität dar. Sowohl choreographisch als auch in der Bühnenkonzeption werden visuelle Ausdrucksformen und neue Formen der Interpretation von Körper und Raum gezeigt.

Das Bühnenbild, als imaginäre Architektur, signalisiert die Präsenz der Moderne jenseits ihrer Geschichte, ohne illustrativ zu sein.
Die Elemente der Bühnenkonstruktion sind beweglich und durchgängig. Durch Verschiebung und den Einsatz von Lichtprojektionen und werden differenzierte Raumeindrücke und Atmosphären erzeugt.

Die Tänzer erscheinen dabei weniger als individuelle Personen, sondern vielmehr im Sinn lebendiger "Piktogramme", die das Raummaterial verändern und neu interpretieren.